Was ist Ki?

Ein INTERVIEW mit 
K. Yoshigasaki,  7. Dan (1996), damals Chefinstruktor der Ki no Kenkyukai Europa.
Das Gespräch führte Aragon von der Iokai Shiatsu Schule in Den Bosch, Holland, 1996.

1. Was ist Ki?
Ki ist ein japanisches Wort, das mit einem chinesischen Schriftzeichen geschrieben wird. Daher gibt es eine chinesische und eine japanische Bedeutung dieses Wortes, die sich stark  voneinander unterscheiden. Das erzeugt eine Menge Durcheinander. Wegen der chinesische Bedeutung - ich glaube die Chinesen sprechen es wie Qi oder so ähnlich aus - fragen Sie besser einen Chinesen. Da ich aber Japaner bin, ziehe ich es vor, das Wort Ki im japanischen Sinn zu benutzen. 
In der japanischen Bedeutung ist Ki etwas, was unklar ist, etwas, was nicht definiert werden kann. Im täglichen Leben bedeutet es so etwas wie Gefühl, Empfindung oder Emotion oder Ideen, die noch nicht ganz klar sind, aber später klar werden. Oder eine Art von Motivation usw. usw.  Ki zu verstehen ist daher sehr wichtig, weil es ein Prozess ist, das eigene Leben zu verstehen und sich selbst. 

2. Sensei, haben Sie eine bestimmte Zielsetzung, wenn Sie in den beiden Formen Ki-Unterricht und Ki-Aikido lehren?
Der Ki-Unterricht ist sozusagen die Basis. Aber dann ist es ja so, dass das Üben von Ki im täglichen Leben geschieht, das ist der einzige Weg. Aber das ist ziemlich schwierig. Deswegen mache ich dieses Ki-Aikido, d.h. wir benutzen die Ki-Prinzipien zum Ausüben einer körperlichen Kampfkunst Aikido, so dass die Leute gut üben können und das üben von Aikido kann in das eigene tägliche Leben eingebunden werden, so ist es einfacher weiterzukommen. Ein anderer Grund ist, dass in Aikidotechniken manche Ki-Dinge viel leichter zu erklären und zu verstehen sind. Daher denke ich wirklich, dass Ki-Aikido eine sehr gute Form zum Üben von Ki ist.

3. Wenn man über Ki spricht hängt das immer irgendwie mit den Kampfkünsten wie Aikido zusammen. Kennen Sie Beispiele dass man Ki  ohne Kampfkunst entwickelt?
Ki-Übungen sind gut für jeden, aber der Punkt ist, auf einem oberflächlichen Niveau sind sie für jeden sehr einfach. Wer zu einem tieferen Verständnis kommen will, muss mit Ki leben. Das ist die Schwierigkeit. Daher braucht man irgendeine körperliche Aktivität, das kann etwas wie Yoga, Tai-Chi, oder eine Therapie oder sonst etwas sein. Dann ist es aber offensichtlich besser, wenn man Ki-Prinzipien in körperlichen Aktivitäten benutzt. Daher ist Aikido geeignet, aber wenn jemand Ki-Prinzipien im täglichen Leben benutzen kann, ist das auch gut.

4. Sensei, Sie haben den Unterschied zwischen Ki-Unterricht und Ki-Aikido erklärt, aber könnten Sie ihre Zielsetzung präzisieren? Zum Beispiel,  wieso unterrichten Sie überhaupt Ki?
Warum ich Ki unterrichte? Weil es sonst niemand tut. Das ist der Hauptgrund. Aber manchmal frage ich mich zu Hause selbst, wieso ich unterrichte. Wenn ich andere Lehrer ziemlichen Unsinn oder Falsches unterrichten höre, oder wenn ich Bücher über Meditation sehe. Die meisten Bücher sind Unsinn. Daher kommt  meine Motivation. Es gibt  so viele falsche Lehren auf der Welt. Einer sollte das Richtige unterrichten. Das ist die einzige Motivation für mein Lehren.

5. Können Sie mir eine Definition für Wissenschaft angeben und auch einen Hinweis, wie die Wissenschaft auf unsere Gesellschaft wirkt?
Da gibt es die ursprüngliche Wissenschaft aus griechischer Zeit. Ich vermute, dass im griechischen Altertum Wissenschaft die Erforschung der Natur, des Universums und des Menschen usw. war. Das dauerte bis zum 15. Jahrhundert, vor der industriellen Revolution. Die Wissenschaftler sind gleichzeitig Künstler, wie Leonardo da Vinci usw., aber auch Philosophen, das gehört alles zusammen. Aber dann, nach der industriellen Revolution in England, wurde die Wissenschaft sehr materiell, weil sie zum Zwecke des materiellen Fortschritts der Industrialisierung eingesetzt werden konnte. Also wurde die Wissenschaft nach dieser industriellen Revolution sehr materiell, was für das Leben nicht so gut ist, da materielle Wissenschaft sich auf materielle Prinzipien stützt.  Jetzt fängt man an, die Wissenschaft für das Leben zu nutzen, weil wir offensichtlich, sagen wir mal, in den letzten zwanzig oder dreißig Jahren, gesehen haben, dass materieller Fortschritt nicht ausreicht. Insbesondere Universitätsprofessoren versuchen das menschliche Leben wissenschaftlich zu verstehen und nennen es Wissenschaft vom Menschen oder so ähnlich. Hier wird es gefährlich, denn es ist grundsätzlich falsch, materielle Prinzipien auf das Leben anzuwenden. Diese Fehler verursachen Schäden in unserem Leben und werden weitere verursachen. 
Daher ist es mein Anliegen etwas vorzuschlagen, was die materielle Wissenschaft ersetzen kann; etwas, das einen guten Aufbau hat, so gut wie die Wissenschaft.

6. Sensei, was bedeuten "Shin Shin Toitsu" und "Einheit von Geist und Körper"? Ist es das selbe wie Koordination von Geist und Körper? Was ist mind und was ist spirit?
Beides, Vereinigung von Geist und Körper oder Einheit von Geist und Körper, und Koordination von Geist und Körper sind Übersetzungen des japanischen bzw. chinesischen Ausdruckes, daher ist es das selbe. Diese "Vereinigung von Geist und Körper", ich weiß nicht wer damit anfing, vielleicht Zen-Leute oder Chinesen. Ich weiß nicht. Aber diese Vereinigung von Geist und Körper ist nur ein kleiner Teil von dem, was ich unterrichte. Es ist ein gutes Konzept, aber nicht so wichtig. 
Mind (Geist) ist ein Konzept: etwas, was den Körper bewegt. Das ist das übliche Konzept von Mind. Spirit ist ein religiöser Begriff, daher benutze ich nie das Wort Spirit. Für mich ist Spirit ein Wort für religiöse Menschen, die an Gott glauben.

7. Im Lichte dessen, was Sie gerade erklärt haben, können Sie mir eine Definition für das Wort Meditation geben?
Meditation ist auch ein englisches Wort, und ich weiß nicht, wer es aufgebracht hat. Ich kann kein entsprechendes japanisches Wort finden, daher ist es etwas, was ich nicht so genau kenne. Man kann sagen, es ist ein gängiger Ausdruck, der ein paar Aktivitäten beschreibt, mit denen wir versuchen können unser Leben in Beziehung zur Welt zu verstehen. So gesehen benutze ich das Wort Meditation, um darin die Aktivitäten zur Vereinigung des eigenen Lebens mit der ganzen Welt einzuschließen.

8. Sensei, Ki und Atmen gehören scheint's zusammen. Wieso ist das so und gibt es einen Grund, weshalb wir allgemein so schlecht atmen?
Ja, Ki ist etwas, was nicht klar ist, aber später klarer wird. Für die meisten ist Atmen auch Ki, weil die meisten sich ihrer eigenen Atmung nicht bewusst sind. Manchmal ist die Atmung offensichtlich gestört, ohne dass die Leute es merken. Daher ist Ki im täglichen Leben ein Weg, die eigene Atmung zu verstehen. Aber dazu müssen Sie auch verstehen, dass Atemübungen eine Grundübung für das Zwerchfell sind, das sich gut bewegen muss. Das ist die grundlegende Übung. Danach erst üben wir das Nicht-Atmen, was bedeutet, das Sie Ihre Atmung kennen müssen.

9. Wie ich selbst spüre, bewirkt besseres Atmen eine Menge. Lässt sich mehr über die körperlichen Auswirkungen guten Atmens sagen? Wie sieht es aus mit der Beziehung zwischen Atmen und Emotionen und mit Bewusstheit?
Der Einfluss guten Atmens auf die Gesundheit? Nun, ich nehme an, dass gutes Atmen die Gesundheit fördert. Ich kenne da keine Statistik, aber ich hoffe, dass es so ist. Ebenso bei den Emotionen. Viele bemerken gar nicht, wenn sie in einer falschen Art atmen. Es ist klar, wenn Sie falsch atmen, sind ihre Emotionen gestört. Es gibt kein Problem mit den Emotionen selbst, nur mit den gestörten Emotionen, was aber heißt, dass die Atmung gestört ist. Wenn Sie also gutes Atmen üben, werden ihre Emotionen klarer und ungestört. Dann entdecken Sie, dass Emotionen etwas Gutes sind, und so gesehen sind alle Emotionen schön.

10. Was ist Emotion?
Emotion ist eine Bewegung im Körper, die hervorgerufen wird oder in Zusammenhang steht mit der Bewegung des Zwerchfells.

11. Können Sie mir eine Vorstellung von der funktionalen Bedeutung von Emotionen geben? Wieso haben wir Emotionen?
Ich weiß nicht wieso, aber meistens wenn wir außerhalb etwas wahrnehmen, reagieren wir darauf. Wenn diese Reaktion nicht harmonisch ist, dann muss der unharmonische Teil durch eine Bewegung im Körper ausgedrückt werden. So gesehen ist es immer gut, Emotionen zu haben. Nur, wenn Sie falsch atmen, dann bewegt sich Ihr Zwerchfell nicht richtig. Daher ist die innere Bewegung nicht harmonisch und tut dem ganzen Körper nicht gut. Wenn Emotionen dem Körper Gutes tun, ist das schön, aber in Wirklichkeit bringen Emotionen bei den meisten Leuten den Körper durcheinander, darin liegt das Problem.

12. Können Sie mir eine Vorstellung von Bewusstheit (awareness) geben? Was ist das? Haben Sie irgendeine Verbesserung beim Ki-Atmen oder bei Ki-Übungen festgestellt?
Dieses Wort ist auch ein Wort, das ich fast nie benutze, weil ich seine Bedeutung nicht wirklich verstehe. Daher kann ich die Frage nicht beantworten. Aber ich kann sagen, wieso ich das Wort nicht benutze. Sich bewusst zu sein bedeutet, sie nehmen etwas wahr, was sie vorher nicht bemerkt haben. Daher ist es unmöglich Bewusstheit zu üben, da sie nicht üben können, irgendeiner Sache bewusst zu sein. Also besteht , wenn Ihr Geist frei ist, eine Möglichkeit, dass Sie sich neuer Dinge bewusst werden. Deshalb benutze ich diese Wort nie, wenn ich unterrichte.

13. Entschuldigung, ich habe Ihre Definition von Bewusstheit (awareness) nicht ganz verstanden.
Sich irgendetwas bewusst zu sein bedeutet, etwas wahrzunehmen, was ich vorher nicht wahrgenommen habe. Es ist eine Entdeckung, daher können wir es nicht üben, weil wir entdecken nicht üben können. Wir entdecken nur etwas, wenn unser Geist frei ist, daher besteht die Übung darin, den Geist frei zu halten.

14. Sensei, ich habe oft gehört, wie Sie erklärten, dass der Ki-Unterricht für unsere eigene Entwicklung ist, und dass Meditation etwas Anderes ist als Therapie. Aber inwieweit können Ki-Übungen für einen Therapeuten interessant sein? Kann ein Therapeut Ki-Lehrer werden? Ist das die Bedeutung des Wortes SETSUDO?
Zunächst einmal sind Ki-Übungen für unser eigenes Leben bestimmt. Dagegen sind die, die sich mit Therapie befassen, hauptsächlich daran interessiert, Andere zu heilen, d.h. sie interessieren sich für andere Menschen. Aber es ist nun so, dass die Technik, etwas für andere zu tun, sich mit Anderen zu beschäftigen, und die Technik, sich mit sich selbst zu beschäftigen, verschieden sind. Deswegen sage ich immer, diese Meditation oder Ki-Übungen sind keine Therapie.
Ich fand es sehr wichtig, das zu erklären, da besonders die Psychotherapeuten sich auf die Psychologie stützen, und die basiert auf der Beobachtung von anderen Personen. Wohingegen es bei der Meditation um die Selbstbeobachtung geht. Ich fand es besonders wichtig, den Unterschied zwischen Meditation und Psychologie zu erkennen. Deswegen mache ich das immer so deutlich, damit die Meditation nicht als Psychotherapie verwendet wird.
Und dann, dieses SETSUDO ist ein japanischer Ausdruck, da weiß ich nicht, wer den zuerst benutzt hat. Es bedeutet "die Wahrheit lehren". 
Nun, bei Lehrern gibt es auch zwei Arten. Lehrer, die etwas unterrichten, was sozusagen für Alle gut ist. Die meisten Lehrer gehören zu dieser Gruppe, besonders die Lehrer in der Schule. Aber der Meditations-Lehrer unterscheidet sich in der Hinsicht, dass Meditation etwas ist, was "ich" in "meinem" Leben sehe. Ich kenne mein Leben, aber ich bin nie sicher, ob das, was für mein Leben gut ist auch für andere Leute gut ist. Der Meditations-Lehrer kennt lediglich etwas, was für ihn gut ist, und er weiß nicht, ob das auch für andere gut ist. Daher hoffe ich, dass das, was für mich gut ist, auch für andere gut ist; aber ich bin nie sicher. Daher zwingen wir nie jemanden zur Meditation. Wir machen nur einen Vorschlag, und wer es mag, der tut es. Aber jeder tut es in eigener Verantwortung.
Aber was die anderen Lehrer betrifft, die lehren, was für andere gut ist; sie müssen genügend Erfahrung haben, die Leute  kennen und wissen was gut für sie ist. Das ist der Unterschied zwischen den beiden Arten von Lehrern. Aber die meisten Lehrer sind von der zuletzt genannten Art, d.h. es sind Lehrer, die Dinge unterrichten, die gut für andere Menschen sind.

15. In dem Büchlein "Ki Sprüche" wird die Einheit von Geist und Körper erwähnt. Dabei ergibt sich, dass in jedem Menschen sehr viel Kräfte (Power) stecken, über die er aber nicht immer verfügt. Können Sie etwas näher erklären, was Sie mit "Power" meinen? Für viele Leute wendet sich der Ki-Unterricht an gesunde Leute und hat mit Kampfkunst zu tun. Können Sie mir  vielleicht einige Beispiele für ganz normale Leute oder ältere Menschen geben, die  körperlich nicht so trainiert sind?
Es ist eigentlich ganz einfach. Da gibt es ein Problem bei der Übersetzung. Diese Kraft bedeutet die Fähigkeit, im Leben Änderungen zu schaffen. Z. B. wenn Sie krank sind und Sie heilen sich selbst - ein Kranker wird zu einem Gesunden -, das ist Kraft (power). Wenn alle ganz aufgeregt sind und Sie sind ruhig und besonnen, das ist auch Kraft. Also, alles was so eine Veränderung im Leben hervorruft, das ist Kraft. Und dann ist es auch klar, dass Sie durch das Verständnis der Prinzipien von Geist und vom Körper besser Veränderungen im Leben schaffen können. Das heißt, Sie verfügen über mehr Kraft, das ist die Bedeutung davon.

16. Ich habe diese Frage gestellt, weil das, was die Leute in dem Buch "Ki im täglichen Leben" von Koichi Tohei am meisten beeindruckt, ist eine Abbildung mit Ihnen: Sie liegen mit den Fersen auf einem Stuhl, mit dem Kopf auf einem anderen Stuhl, und drei Leute sitzen auf Ihrem Bauch. Das grenzt für die meisten an Zauberei. Aber natürlich deutet es auch eine gewisse körperliche Kraft an. Wieso benutzen Sie diese Art Beispiele in einem Buch?
Ich bin das gar nicht. Es ist Tohei Sensei. Da gibt es zwei Dinge. Seit er mit Aikido anfing, machte er Erfahrungen mit Leuten, die Aikido betrieben, d.h. Leute, die an intellektuellen Übungen nicht so interessiert waren. Logischerweise ist es einfach, mit solchen Leuten körperliche Beispiele zu benutzen. Dazu kommt in der japanischen Kultur, dass die Leute die Logik mit Worten nicht so mögen, sondern eher Aktionen mit dem Körper. Wenn Sie also Japaner erreichen wollen, dann besser über einen kraftvollen Körper und nicht so sehr mit einem kraftvollen Geist oder kraftvollen Worten. Daher ist es ein kultureller Effekt. Ich verstehe sehr gut, dass diese Methode für Europäer nicht so gut geeignet ist.

17. Könnten Sie ein anschauliches Beispiel angeben, wie man Ki den Europäern beibringt?
Japaner haben auch eine einfache Lösung für das Problem der Gedanken. Sie schieben Gedanken einfach zur Seite und tun etwas körperlich. Das ist sozusagen die japanische Tradition: Deswegen propagieren sie körperliche Methoden. Europäer hängen am Denken und versuchen Lösungen übers Denken. Deswegen, denke ich, ist es besser für Europäer, Worte zu benutzen und alles sehr gut zu erklären. Und die körperliche Übung sollte nur zur Unterstützung der Erklärungen benutzt werden. Insoweit denke ich, das ist gut für Europäer, weil sie eine Lösung über Worte erhalten sollten. Sie mögen es nicht, Gedanken beiseite zu schieben.

18. Natürlich haben auch Sie einmal angefangen, Ki zu üben. Können Sie mir einen Eindruck vermitteln, was das für Ihr eigenes Leben bedeutete?
Für mein tägliches Leben nichts, weil ich diese Dinge aus, sagen wir mal, Neugierde anfing, deshalb war es mehr so etwas wie Forschung. Für mich ist es so etwas wie wissenschaftliches Forschen. Ich erforsche das Leben.

19. Mögen Sie Ihre Arbeit?
Ja, Ja.

20. Wenn Sie Ki-Aikido unterrichten, ich erinnere daran, verwenden Sie sehr oft das Konzept der Schwerkraft, um Bewegungen zu erklären und zu lenken. Können Sie eine Erklärung geben, warum die Schwerkraft so wichtig für uns ist?
Nicht im täglichen Leben, Schwerkraft ist für uns normalerweise überhaupt nicht wichtig. Nur wenn Sie Aikidotechniken ausführen, wird sie wichtiger. Aber auch für Leute, die nicht Aikido praktizieren, ist es wichtig, die Schwerkraft zu verstehen. Viele Leute haben ein falsches Konzept von Schwerkraft und mit diesem falschen Konzept erzeugen sie Fehler im täglichen Leben. Das ist der einzige Grund, wieso ich "Gewicht unten haben" im Ki-Unterricht lehre, für Leute, die kein Aikido betreiben. Für Aikidotechniken ist es klarerweise sehr wichtig.